DVB-SH: Frankreich schreibt Sendekapazitäten für Satellitenradios im L-Band aus
Die französische Medienanstalt CSA hat eine Ausschreibung für Digitalradio über einen weiteren Übertragungsweg veröffentlicht. Ausgeschrieben werden Kapazitäten im L-Band. Gesucht werden hierfür Betreiber für die geplanten Multiplexe. Diese können dann selber entscheiden, ob sie im Übertragungsstandard DMB oder DVB-SH senden wollen. Bewerbungsende ist der 27. Februar 2012.
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Netzausbau
Die Betreiber müsen sich verpflichten binnen drei Jahren 20 Prozent der urbanen Bevölkerung und drei Regionen zu versorgen. Diese Verpflichtungen steigern sich dann nach fünf Jahren auf 40% der Großstädte und elf Regionen sowie nach sieben Jahren auf 60% der Metropolbevölkerung und mindestens elf versorgte Regionen. Analoge Radiosender mit Lizenz im jeweiligen Sendegebiet sollen bei Interesse in das Programmangebot aufgenommen werden.
DVB-SH
Die Ausschreibung scheint nach französischen Medienberichten vor allem auf DVB-SH abzuzielen. Ein Hybridsystem, bei dem der Radioempfang durch Satelliten gewährleistet wird. Zusätzlich werden allerdings Umsetzer am Boden eingesetzt, vor allem in Großstädten. Diese Repeater verhindern Signalausfälle, wenn das Satellitensignal in dichter Bebauung abgeschattet wird. Die NRJ-Gruppe beteiligt sich bereits seit Oktober mit ihren vier landesweiten UKW-Programmen am Testbetrieb von Solaris Mobile, einem gemeinsamen DVB-SH Angebot von SES und Eutelsat. Ein weiterer Anbieter aus Toulouse plant ebenfalls den Start eines DVB-SH Angebots. Die Multiplexe sollen eine Mischung aus frei empfangbaren und Pay Radio-Angeboten enthalten.
Die großen französischen Radiogruppen hatten bereits im Herbst in Gesprächen signalisiert, dass sie bei der Digitalisierung des Rundfunks das Satellitenradio für einen interessanten Weg halten.
Die Ausschreibung steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Vergabe von Sendekapazitäten im Band III 2010. Die Lizenzen behalten ihre Gültigkeit, ein konkreter Starttermin für diese Bouquets steht aber immer noch nicht fest.
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Die Betreiber müsen sich verpflichten binnen drei Jahren 20 Prozent der urbanen Bevölkerung und drei Regionen zu versorgen. Diese Verpflichtungen steigern sich dann nach fünf Jahren auf 40% der Großstädte und elf Regionen sowie nach sieben Jahren auf 60% der Metropolbevölkerung und mindestens elf versorgte Regionen. Analoge Radiosender mit Lizenz im jeweiligen Sendegebiet sollen bei Interesse in das Programmangebot aufgenommen werden.
DVB-SH
Die Ausschreibung scheint nach französischen Medienberichten vor allem auf DVB-SH abzuzielen. Ein Hybridsystem, bei dem der Radioempfang durch Satelliten gewährleistet wird. Zusätzlich werden allerdings Umsetzer am Boden eingesetzt, vor allem in Großstädten. Diese Repeater verhindern Signalausfälle, wenn das Satellitensignal in dichter Bebauung abgeschattet wird. Die NRJ-Gruppe beteiligt sich bereits seit Oktober mit ihren vier landesweiten UKW-Programmen am Testbetrieb von Solaris Mobile, einem gemeinsamen DVB-SH Angebot von SES und Eutelsat. Ein weiterer Anbieter aus Toulouse plant ebenfalls den Start eines DVB-SH Angebots. Die Multiplexe sollen eine Mischung aus frei empfangbaren und Pay Radio-Angeboten enthalten.
Die großen französischen Radiogruppen hatten bereits im Herbst in Gesprächen signalisiert, dass sie bei der Digitalisierung des Rundfunks das Satellitenradio für einen interessanten Weg halten.
Die Ausschreibung steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Vergabe von Sendekapazitäten im Band III 2010. Die Lizenzen behalten ihre Gültigkeit, ein konkreter Starttermin für diese Bouquets steht aber immer noch nicht fest.
Veröffentlicht von Tom Sprenger am 30.12.2011










